Die Fälle von auffälligen und lerngestörten Kindern haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eltern und Lehrer wissen, wie schwierig sich der Umgang mit diesen Kindern und Erwachsenen gestalten kann.

Eines meiner eigenen Kinder hatte ein ADS-Syndrom und ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung, welche zusätzlichen zeitlichen, finanziellen und auch emotionalen Belastungen sowohl für das Kind als auch die Familie dadurch entstehen.
Während meiner Ausbildung in Bioresonanztherapie bin ich auf eine Praxisstudie einer Kinderärztin gestoßen. Die Studie, die in meiner Praxis eingesehen werden kann, umfasst 143 Fälle. Die Behandlungserfolge über alle Altersgruppen hinweg (131 Fälle) lagen bei 72 % optimales Ergebnis, 23% gutes und 5% besser.
Der Therapieansatz basiert auf der Annahme, dass der Grund für die Verhaltensauffälligkeit eine Wahrnehmungsstörung ist. In der Therapie stehen solche Wahrnehmungsstörungen im Vordergrund. Die Behandlungserfolge scheinen diesen Therapieansatz zu bestätigen.

Was sind Wahrnehmungsstörungen?
Wahrnehmungsstörungen sind Verarbeitungsstörungen der verschiedenen Wahrnehmungen wie Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken, Temperaturempfinden, Orientierungssinn, wozu auch das Gleichgewichtsempfinden gehört. Das Nervensystem kann Hören, Sehen oder Tasten nicht
(schnell) genug oder nicht adäquat verarbeiten, so dass die Verschaltung zu anderen Nerven der Handlung (Muskelenervierung) oder des Sprechens oder des Denkens gestört ist. Man nimmt an, dass dies der Grund für die Hyperaktivität darstellt. Der Betroffene versucht durch eine Reizüberflutung den Reiz-Input im Hirn zu steigern, um dadurch den Verarbeitungslevel anzuheben.
Andererseits stellt die motorische Rastlosigkeit sicherlich auch einen Versuch da, die innere Unzufriedenheit mit solchen Übersprungshandlungen
zu kaschieren.
Wahrnehmungsstörungen sind energetischer Natur und sind deshalb weder mit bildgebenden Verfahren noch labortechnisch zu erfassen. Aufgrund ihrer energetischen Natur, sind sie mit bioenergetischen Methoden gut zu behandeln.
Therapieverlauf
Die Behandlung der neurovegetativen Störung ist in der Regel mit 8–10 Behandlungen abgeschlossen. Das Alter des Patienten ist hier ausschlaggebend. Kindergartenkinder oder Schulanfänger sind rascher ausbehandelt als Jugendliche.
Die Erfolge sind oft so frappierend, dass sich z.B. in der Schule eine Leistungsverbesserung von 2–3 Zensuren ergeben (wobei natürlich die Intelligenz des Patienten und das psychosoziale Umfeld eine limitierende Rolle spielen).
Wohlwissend um die Problematik, die durch solche neurovegetativen Störungen für den Betroffenen
entstehen und ermutigt durch eigene Therapieerfolge, möchte ich diese Therapie zugänglich machen.
Ihre
Susanne Gullans