Was versteht man unter Asthma bronchiale?

Asthma ist griechisch und bedeutet:  das schwere Atemholen, Atemnot
Asthma ist eine vielschichtige Erkrankung mit Neigung zu anfallsweiser oder dauernder spastischer Veränderung der Bronchien und entzündlichen Veränderungen der Bronchialschleimhaut.

Wie macht sich Asthma bronchiale bemerkbar ?

Leitsymptom ist die plötzliche Atemnot mit erschwerter und verlangsamter Ausatmung. Oft ist mit bloßem Ohr ein pfeifendes Atemgeräusch zu hören. Oftmals beginnt ein Anfall mit heftigem Husten und der Betroffene wird von Erstickungsangst gequält.

Ursachen und Entstehungsmechanismen für Asthma bronchiale

1.        exogen allergisches Asthma - z.B. durch Hausstaub, Blütenpollen, Tierhaare, Medikamente wie ASS, Beta-Blocker oder Metamizol
2.        Endogenes Asthma, d.h. durch Auslöser, die von innen kommen z.B. Lebensmittelallergien  der Sofort- (IgE) oder  Spätreaktionen (IgG1-4),  Allergien auf bestehende Hefe- und Schimmelpilzbelastungen (Mykotoxinallergene) und  Stoffwechselgifte von Parasiten,  um nur einige zu nennen.
Allen Ursachen gemeinsam ist ein Allergen, das bei der Sofortreaktion eine Histaminausschüttung aus den Mastzellen (innerhalb von wenigen Minuten)bewirkt. Bei der Spätreaktion sind neben Mastzellen auch Makrophagen, T-Lymphocyten und verschiedene Entzündungszellen beteiligt (Reaktion oft nach Stunden).
Nach naturheilkundlicher Vorstellung steht am Beginn von jedem  Asthmaleiden eine, mehrere oder viele Allergien, die die „Schiene“ bilden, auf welcher das weitere Krankheitsgeschehen abläuft. Das Bronchialsystem  „lernt“  sozusagen durch die Reaktion auf das eigentliche Allergen, einen      „Asthma Ablauf“. Das Bronchialsystem  wird in zunehmendem Maße überempfindlich und kann schließlich auch ohne  Allergeneinwirkung  unter  verschiedensten Einflüssen nach demselben, „gelernten“ Schema  reagieren.  Solche Einflüsse sind vor allem Infekte (Virusinfekte) und körperliche Anstrengungen, aber auch psychische Belastungen und mechanische oder chemische Irritationen, wie Staub, Luftschadstoffe, chemische Dämpfe usw.
Wie wird Asthma bronchiale behandelt?
Im akuten  Anfall werden Beta 2 Mimetikas, Theophyllin,  Cortison Präparate oder Antihistaminikas injiziert oder als Dosieraerosole verabreicht.  Es gibt Schulungskonzepte, durch die der Asthmatiker lernt, auslösende Faktoren zu meiden und durch geeignete Atemtechnik wie z.B. mit der dosierten Lippenbremse einer beginnenden Atemnot gegenzusteuern.
Das Zentrum in jeder Therapie ist die Ursachenfindung, d.h. das auslösende Allergen muss gefunden werden (z.B. Lebensmittelallergen, Pollen, Schadstoffe, Pilz/Parasitenstoffwechselprodukte) , um die Histaminausschüttung zu verhindern. Darüber hinaus  kann ein Narbenstörfeld, eine gestörte Darmflora, eine Amalgambelastung oder eine Gewebeübersäuerung eine Rolle spielen. Findet man diese Ursache (z.B. durch besondere Testverfahren, die ich anbiete), kann man gerade bei Kindern nicht selten ein Asthma bronchiale zum Abklingen bringen.
Welche Therapien wendet man in der naturheilkundlichen Praxis an?
Die Therapie richtet sich nach den auslösenden Ursachen. Eine Reihe von naturheilkundlichen Therapien haben  sich bewährt, die man aber immer exakt auf den individuellen Fall ausrichten muss. Das Spektrum der möglichen Therapien erläutere ich ihnen gerne, z.B. Bioresonanz, Photonentherapie, Ohr/Körperakupunktur, NES, Laserlicht, Mikro Stromanwendungen, um einige zu nennen. Diese Methoden gehören aber zur Naturheilkunde und werden von der Schulmedizin nur zum Teil anerkannt, weil aus Sicht der Schulmedizin noch keine ausreichenden Beweise für die Wirksamkeit geliefert worden sind.