Nach dem Verständnis von Ärzten und Heilpraktikern, die mit Naturheilverfahren arbeiten, gehören Schwermetalle und Industriegifte zu den Belastungsfaktoren, die fast alle Zell- und Organleistungen stören oder zerstören können.   Zellen, die damit belastet sind, schalten von ihrem Energiehochleistungsmodell mit Sauerstoff auf ein Energiesparprogramm mit Vergärung von Blutzucker um.  Dies führt  zu einem beschleunigten Altern und bildet den Boden für multiple Krankheitsbilder, wie  - um einige zu nennen - Allergien, Asthma, Bauchschmerzen, (Darm)Pilze, Depressionen, Energielosigkeit, Gedächtnisstörungen, Haarausfall, Immunschwäche, Kieferhöhlenentzündungen, ungewollte Kinderlosigkeit, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Magen-Darmschleimhautentzündungen, Mundbrennen, Nervosität, Sehstörungen, Schwindel , sowie alle körperlichen wie geistigen Regenerationsstörungen und Abbauprozesse.

Maßgebend scheint eine schleichende,  konstante Vergiftung auf Grund der Aufnahme des in den Amalgamfüllungen vorhandenen Quecksilbers durch Schlucken des quecksilberhaltigen Speichels zu sein, der Inhalation sowie des Übertritts des Quecksilbers in den Kieferknochen und von dort in die Blutbahn, wodurch es zu einer Verteilung im gesamten Organismus kommt. Da es eine Halbwertzeit von 18 bis 30 Jahren hat, d.h. in 18(30) Jahren hat der Körper nur die Hälfte des heute vorhandenen Quecksilbers abgebaut,  ist eine Ausleitung dringend zu empfehlen.

Wie kann ich wissen, dass ich  mit Schwermetallen belastet bin?

Durch eine Laboruntersuchung vom Urin wird eine Schwermetallbelastung festgestellt. Zuerst wird dem Patienten EDTA und DMSA (Chelaten)  entweder direkt intravenös oder oral gegeben.  Nach 1-3 Stunden wird der Urin abgenommen und im Labor untersucht. Es hat sich bewährt (da günstiger als mehrere Einzeluntersuchungen)ein Schwermetallprofil zu untersuchen, d.h. Silber, Aluminium, Gold, Palladium, Platin, Quecksilber, Kupfer, Arsen, Blei, Cadmium  und  Zinn werden bestimmt.
Kosten für Chelatgabe + Laborleistung ca. EUR 150,- 

Was tun, wenn eine Schwermetallbelastung vorliegt?

Wenn festgestellt worden ist, dass eine Schwermetallbelastung vorliegt, können die Schwermetalle ausgeleitet werden.
Dabei gilt der Grundsatz bei jeder Schwermetallausleitung: erst Defizite ausgleichen, dann ausleiten
Der Nachteil der Ausleitungspräparate EDTA und DMSA  liegt in der gleichzeitigen Ausschwemmung von Mineralstoffen und Spurenelementen.  Deshalb werden diese im Vorfeld der Ausleitung kontrolliert und bei Mangel „aufgefüllt“.
Wann ist eine Schwermetallausleitung problematisch
1. Blutarmut (Anämie)
2. Mangel an Abwehrzellen (Leukopenie)
3. Eingeschränkte Funktion von Leber und Nieren
4. Kachexie (krankhafte, sehr starke Abmagerung)
5. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie akuter Schlaganfall, akuter Herzinfarkt, akute Bauchspeicheldrüsenentzündung
6. Bestehende Schwangerschaft/Stillzeit 

Wie wird die  Ausleitung durchgeführt?

Mit EDTA und DMSA erfolgt ein bis zwei Mal wöchentlich intravenös oder intramuskulär die Ausleitung.  Es ist aber auch möglich, DMSA als Kapsel und EDTA als Zäpfchen zu verabreichen. Beide werden bei ein-bis zweimaliger Gabe pro Woche über einen Zeitraum von drei bis fünf Monaten kombiniert verwendet. Dabei werden große Mengen von Schwermetallen chemisch gebunden und vor allem über die Nieren ausgeschieden.  Bei schlechterem Gesundheitszustand erfolgt eine Ausleitung auch in größeren Abständen bis hin zu ein Mal monatlich. Bestimmte Nährstoffe werden parallel  eingesetzt, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass im Rahmen der Entgiftung Mangelzustände entstehen.
Am Ende der geplanten Ausleitungszeit ist eine Laborkontrolle zu empfehlen, damit der Patient sicher ist, dass die angestrebten Zielwerte erreicht sind.
Alternativen in der Ausleitung von Schwermetallen
Gerade bei Kindern und Patienten, bei denen EDTA und DMSA  nicht verwendet werden kann, können Naturstoffe wie Algen (Chlorella, Bakterien (Spirulina), Polyphenole (wie Resveratol) schwefelhaltige Extrakte (wie Kohlgemüseextrakt), Gerstengras  sowie Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente verwendet werden.

Kosten der Ausleitungstherapie

Die Kosten sind unterschiedlich, je nach Ausleitungsmedikamenten, Belastung, Zeitdauer und Therapiewahl. Gerne erstelle  ich Ihnen vor Therapie einen individuellen Kostenvoranschlag.